Die Autoren Reinhard Marheinecke und Nicolas Finke gehören seit Jahren zum Stammpublikum der Spiele ... Das Autorenteam berichtet nicht nur von Stückinhalten, Besetzungen und Inszenierungen, sondern auch von den vielen Anekdoten, die sich vor und hinter der Bühne zugetragen haben. Eine Auswahl an Pleiten, Pech und Pannen darf nicht fehlen.
Segeberger Zeitung, 29. Mai 1999

Überraschend ist die kritische Auseinandersetzung der nicht unbefangenen Autoren mit den Spielen: Anders als in der meisten Literatur, in der die Karl-May-Spiele thematisiert werden, werden zähflüssige Stücke, miese Besucherzahlen und Streiterein hinter den Kulissen nicht verschwiegen.
Lübecker Nachrichten, 20. Juni 1999

Der Mythos bleibt immer aktuell ... Unter dem Motto "von Fans für Fans" haben die Autoren Reinhard Marheinecke und Nicolas Finke Geschichte und Geschichten einer besonderen Stadt zusammengetragen.
Eckernförder Zeitung, 1. Juli 1999

Bad Segeberg und die Spiele im Freilichttheater am Kalkberg - das ist deutsche Theatergeschichte mit open end und guten Aussichten auf Spielpläne für eine kleine Ewigkeit. Wer es nicht glaubt, weiß es gewiß nach der Lektüre der passend zur gegenwärtigen "Halbblut"-Inszenierung erschienenen Historie "Karl May am Kalkberg", die von zwei Scouts des Karl-May-Verlages geschrieben worden ist - ein spannendes Spektakel um Showbusiness à la Wild West, in dem hinter den Kulissen aber auch schon einmal ein Häuptling im Fight um Macht und Dollars von den Medizinmännern des eigenen Stammes skalpiert wurde.
Hamburger Abendblatt, 10. Juli 1999

In dem Buch "Karl May am Kalkberg" beleuchten Reinhard Marheinecke und Nicolas Finke jede Spielzeit und liefern Fakten und Hintergründe, auch Kurioses über die mittlerweile 50 Inszenierungen und ihre Helden wie Klaus-Hagen Latwesen, Pierre Brice und DEFA-Chef-Indianer Gojko Mitic samt Stargästen wie Raimund Harmstorf, Freddy Quinn oder Ingrid Steeger. Zahlreiche Fotos, Pressekritiken, Interviews ... runden dieses vorzügliche Kompendium der Karl-May-Spiele ab, das jedem Freund der Kalkberg-Inszenierungen nur zu empfehlen ist.
Schweriner Volkszeitung, 12. Juli 1999

In akribischer Kleinarbeit haben die beiden Autoren die bisherigen 47 Spielzeiten ausgeleuchtet. ... So ergibt sich ein umfassendes Bild einer traditionsreichen Freilichtbühne, welches die Entwicklung mit Höhen und Tiefen detailliert aufzeigt. Interviews mit ehemaligen und aktuellen Akteuren sowie eine Liste aller bisherigen Mitwirkenden runden das dokumentarische und reich bebilderte Buch ab.
Fränkische Nachrichten Tauberbischofsheim, 13. Juli 1999

Auf eine umfassende Dokumentation der Spiele musste man bis jetzt warten. Nun aber brachte der Karl-May-Verlag ein sehr gelungenes Werk heraus, das schöne Erinnerung und unverzichtbares Nachschlagewerk zugleich ist.
Heimatspiegel Norderstedt, 18. August 1999

... ein kleines Nachschlagewerk, geschrieben von Fans für Fans, das für viele Besucher sicherlich ein schönes Erinnerungsstück darstellt.
EKZ-Informationsdienst, 13. Oktober 1999

Dieses dokumentarische Werk mit seiner Fülle an Lesestoff steht mit Sicherheit bei vielen Bewunderern Karl Mays auf den weihnachtlichen Wunschzetteln an erster Stelle.
Western Mail, Dezember 1999

Fast 50 Jahre Freiluft-Theater werden in dem Band "Karl May am Kalkberg" wieder so lebendig, dass man die früher lauthals in die Publikumsränge hinauf gebrüllten Dialoge immer noch zu hören glaubt.
General-Anzeiger, 23. Dezember 2000

... ein Band, der - wenngleich schön aufgemacht - lediglich diejenigen bedient, die sich schon einmal eine Open-Air-Aufführung "am Felsen" angeschaut haben und sich gerne daran zurückerinnern möchten.
Fuldaer Zeitung, 13. Mai 2000

Der Untertitel, "Geschichte und Geschichten der Karl-May-Spiele Bad Segeberg", nimmt die Konzeption vorweg. Geschichte und Geschichten: Wir haben es zum einen mit einem umfangreichen Nachschlagewerk zu tun, zum anderen mit einem in epischer Prosa daherkommenden Bericht über die näheren Begleitumstände alles dessen, was in trockenen Zahlen, Daten und sonstigen Auflistungen vermittelt wird. Die Autoren dokumentieren chronologisch fortschreitend, was sich seit 1952 getan hat, welche Stücke von welchen Ensembles aufgeführt wurden, in welcher Zeitspanne und wie oft das jeweils geschah, wie die Publikumsresonanz und die Reaktion der Presse waren; eine Vielzahl von Bildern tritt ergänzend hinzu. Sie äußern sich aber auch über die Vorbereitung und Qualität der Aufführungen, die Leistungen der Schauspieler und Regisseure, die May-Nähe oder -Ferne der Textbücher, die konzeptionelle Entwicklung von der Provinzbühne, auf der eine kleine Stadt Karl May spielt, zum imposanten "Startheater". Zwischendurch kommen Mitwirkende aus alter und neuer Zeit ausführlich zu Wort, und dabei entsteht der Eindruck, daß sie fast alle mit einer gewissen nostalgischen Rührung auf eine Arbeit zurückblicken, die doch unter den verschiedensten Aspekten nicht ganz einfach war. - Man kann dies nachvollziehen, weil die Argumentation der Verfasser zwar von elementarer Neigung zu ihrem Gegenstand getragen wird, von purer Apologie aber weit entfernt bleibt. Sie schildern durchaus abwägend und kritisch die Qualität der Stücke und Inszenierungen ... und sparen nicht mit Hinweisen auf Krisen, Intrigen und Streitigkeiten hinter den Kulissen, wie etwa im Zusammenhang mit der Verpflichtung von Pierre Brice Ende der 80er Jahre. Der Band erinnert mit seiner Fülle von Informationen, in seiner Aufmachung und Darstellungsweise an das famose Karl-May-Filmbuch von Michael Petzel: eine Arbeit von "Fans für Fans" (Buchdeckel), die aber auch den Ansprüchen all derer gerecht wird, die der May-Rezeption ein nüchterneres Interesse entgegenbringen.
Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft 2000

Mit seinem Buch "Karl May am Kalkberg" hat das Autorenduo Reinhard Marheinecke / Nicolas Finke vor zwei Jahren den bislang vollständigsten Überblick zu den Segeberger Karl-May-Spielen veröffentlicht. Die frühen Spielzeiten ab 1952 werden ebenso detailliert und bebildert vorgestellt wie die späteren Jahre. Rechtzeitig zur 50. Saison ist nun ein Ergänzungsheft erschienen, das dort ansetzt, wo das Buch aufhört.
Segeberger Zeitung, 11. August 2001

Durch dieses Buch erfahren wir jetzt, dass Heinz Ingo Hilgers, der 1961 den Winnetou in der erfolgreichen Bad Segeberger Inszenierung "Der Ölprinz" spielte, sogar vom Filmproduzenten Horst Wendlandt zum Vorsprechen für die Hauptrolle in "Der Schatz im Silbersee" eingeladen wurde. Die Segeberger Stadtväter hielten diesen Brief jedoch zurück (...), wie ein in diesem Buch enthaltenes Interview belegt. ... Das vorliegende Buch kommentiert nun fachkundig die Entwicklung der Spiele.
www.highlightzone.de, Online-Abruf am 18. November 2001

Nicht nur die Karl-May-Filme, sondern auch die Karl-May-Inszenierungen an Freilichtbühnen sind zunehmend zum Gegenstand schriftlicher Beschreibung und Kommentierung geworden. In diesem Zusammenhang ist vor allem ein 1999 erschienenes Buch über die Aufführungen in Bad Segeberg zu nennen. Die Autoren Marheinecke, Finke und Greis legen dazu nun schon zwei Jahre später eine Fortsetzung vor, die auf knapp drei Dutzend Seiten die Aufführungen von 1999 ("Halbblut") , 2000 ("Der Ölprinz") und - dies freilich nur in einer Vorschau - 2001 ("Der Schatz im Silbersee") bespricht und in Bildern dokumentiert. ... Es gibt offenbar so etwas wie einen Segeberg-"Kult", der sogar einen Teil der Mitwirkenden in seinen Bann zieht.
Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft 2002

Für die Spielzeiten 1999 bis 2001 haben die Autoren nun ein kleines Büchlein nachgereicht. Auch hier werden die einzelnen Spielzeiten noch einmal beleuchtet, werden besondere Höhepunkte herausgestellt, aber auch Pannen oder gar Katastrophen (zum Beispiel der Brand des für damals 700 000 Mark neu angeschafften Kunstfelsens) nicht verheimlicht.
FN Wertheim, 5. Januar 2002

Über die vergangenen Spielzeiten informieren die Autoren dann mit der gewohnten Routine, will heißen, sie nennen alle irgendwie erwähnenswerten Geschehen in der jeweiligen Spielzeit ... Dieser recht preisgünstige Ergänzungsband ist bis auf eine Ausnahme durchgehend farbig illustriert und nicht nur für die Besitzer des Hauptwerkes ein Muß.
Western Mail, November 2004


 

Weitere Erwähnungen der "Karl May am Kalkberg"-Veröffentlichung(en) finden sich in den folgenden Publikationen (Auswahl):

KARL MAY & Co. · Das Karl-May-Magazin · Rundbrief Nr. 76, Mai 1999, S. 28 (Entstehungsbericht von "Karl May am Kalkberg") sowie S. 3, 20 und 39.

KARL MAY & Co. · Das Karl-May-Magazin · Rundbrief Nr. 84, Mai 2001, S. 20 (Ankündigungsbericht 1. Fortsetzungsbroschüre) sowie S. 16.

KARL MAY & Co. · Das Karl-May-Magazin Nr. 96, Mai 2004, S. 49 (Ankündigung 2. Fortsetzungsbroschüre) sowie S. 29.

Gliederungspunkt Rolf-Bernhard Essig/Gudrun Schury: Karl May. In: Etienne François, Hagen Schulze: Deutsche Erinnerungsorte III, C.H. Beck Verlag München, 2001, S. 107-121; Bezug/Erwähnung auf S. 120 bzw. S. 697.

Gliederungspunkt Nicolas Finke/Reinhard Marheinecke: Am Fuße des Kalkbergs. Das Bad Segeberger Karl-May-Spektakel in den 80ern. Eine Retrospektive. Verlag Reinhard Marheinecke, Hamburg, 2008, S. 6 und 176.

Hansotto Hatzig: [Aufsatz zu Karl-May-] Dramatisierungen. In: Gert Ueding: Karl-May-Handbuch. 2. erweiterte und bearbeitete Auflage. Verlag Königshausen & Neumann, Würzburg, 2001, S. 523-526; Erwähnung auf S. 525.

Wolfgang Hermesmeier/Stefan Schmatz: Traumwelten. Bilder zum Werk Karl Mays · Band I: Illustratoren und ihre Arbeiten bis 1912. Karl-May-Verlag, Bamberg · Radebeul, 2004, S. 7.

 Peter Krauskopf: "Pferde, Action, Explosionen". Winnetou auf der Bühne. In: Dieter Sudhoff/Hartmut Vollmer (Hg.): Karl Mays "Winnetou". [Literatur und Medienwissenschaften 105] Igel Verlag Wissenschaft, Oldenburg, 2007, S. 369-387; Bezug/Erwähnung auf S. 381/387 und S. 427.

Jutta Laroche/Reinhard Marheinecke: Erinnerungen an Winnetou. Heinz Ingo Hilgers - Ein Schauspielerleben. CBK Productions/Verlag Reinhard Marheinecke, Hamburg, 2005, S. 2 und 151.

Michael Petzel: Das große Karl-May-Lexikon. Von der Wüste zum Silbersee: Der große deutsche Abenteuer-Mythos. Alles über die Winnetou-Welt. Lexikon Imprint Verlag, Berlin, 2000; S. 25 und 413.

Michael Petzel/Jürgen Wehnert: Das neue Lexikon rund um Karl May. Leben · Bücher · Filme · Fans. Von der Wüste zum Silbersee: Der große deutsche Abenteuer-Mythos. Lexikon Imprint Verlag, Berlin, 2002; S. 35 und 519.

Reinhard Weber: Artur Brauners Old Shatterhand. Eine Monografie. Fachverlag für Filmliteratur, Landshut, 2001, S. 69.

Reinhard Weber: Die Karl-May-Filme. Fachverlag für Filmliteratur, Landshut, 2002, S. 230 sowie [Bezüge:] S. 52, 53.